
Deutschland
1967/68 Circo di Berlino Italien
Programm
- Musikalischer Auftakt – Orchester Kapellmeister Otto Kolmsee
- Eröffnungsparade
- Ballett – The Barrie Manning Girls
- Arabische Springer – Timenon-Truppe
- Hohe Schule – Jeanette Williams, Inge Jäger, Saida Salem
- Schleuderbrett – 2 Madjaros
- Clowns – Diego & Co
- Kunstschütze – „Old Buffalo Bill“ Captain Gray
- Schimpansen – Sue und Rudi Lenz
- Clowns – Pepet & Co
- Freiheitsdressur – Günther Gebel-Williams
- Trapez – Hunor Truppe
Pause
- Musikalische Eröffnung – Orchester Kapellmeister Otto Kolmsee
- Leoparden – Alfredo Beautour
- Tiger zu Elefant – Günther Gebel-Williams
- Solotrapez – Ina-Lisa
- Perch – 2 Kristoff
- Schleuderbrett – 6 Urbanos
- Clowns – Les Romanus
- Orientalischer Umzug
- Elefanten – Günther Gebel-Williams
- Finale
Programmheft


Bildergalerien
Nachdem die Zusammenarbeit mit den spanischen Circusdirektoren Arturo Castilla und Manuel Feijóo beendet worden war, reiste das Unternehmen 1967 wieder unter dem vertrauten Namen „Circus Williams“ durch Deutschland.
Auch das äußere Erscheinungsbild der Wagen wurde wieder angepasst. Die rote Bauchbinde blieb erhalten, die beiden dünnen roten Streifen des „Spanischen Nationalcircus“ wurden jedoch durch zwei blaue Streifen ersetzt. Die Schriftzüge „WILLIAMS“ und „CIRCUS WILLIAMS“, die einen Teil der Circuswagen zierten, waren aus Sperrholz gefertigt und konnten auf- und abgeschraubt werden. So ließ sich das Erscheinungsbild des Fuhrparks den wechselnden Firmierungen erstaunlich einfach anpassen.
Auch das Programm wurde vollständig neu zusammengestellt. Im artistischen Teil sorgten unter anderem die Trapeznummer der Hunor-Truppe und der Kunstschütze „Old Buffalo Bill“, bürgerlich Captain Edward „Joe“ Gray, für neue Höhepunkte. Bei den Tiernummern kamen Sue und Rudi Lenz mit ihren Schimpansen sowie der französische Tierlehrer Alfredo Beautour mit seinen Leoparden hinzu.
Mit Alfredo Beautour kamen außerdem Teile der fahrenden Menagerie der französischen Familie Prin (Prein) nach Deutschland. Zu ihr gehörte auch das Nilpferd „Swampy“. Gleichzeitig gelangten Fahrzeuge des Cirque Joseph Bouglione zum Circus Williams.
Die Sommertournee 1967 führte durch Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Baden-Württemberg, Hessen und Bayern.
Bereits im Winter 1966/67 war das Unternehmen noch einmal in Italien unterwegs gewesen. Gemeinsam mit der Familie Togni reiste man dort weiterhin als „Circo di Berlino“.



