
Deutschland
1963/64 Circo Americano Italien
Programm
- Musikalischer Auftakt – Mario Barcelo
- Spanien grüßt Deutschland – Eröffnungsparade
- Begrüßung des Publikums – Senorita Lauree
- Komische Akrobatik – Pepette Pauwells
- Taubenrevue – Elena Ben Salem
- Arabische Springer – Truppe Timoulays
- Spanische Hohe Schule – Jeanette Gebel-Williams, Marianne Althoff, Inge Jäger
- Clowns – Kioto
- Original Torrero Ballett – Pastora Y Pedro
- Drahtseil – 2 Tonito
- Freiheitsdressur – Günther Gebel-Williams
- Musicalclowns – Di Lellos
- Akrobatischer Cocktail – Die 4 Slacks
- Ballett – Pastora Y Pedro
- Solotrapez – Senorita Mara
- Amateurreiten
Pause
- Spanische Kampfstiere – Torero Manuel Rueda
- Löwen – Pablo Noel
- Luftnummer – Las Carmen
- Los Boomerangs
- Antipoden-Spiele – The Akeff
- Orientalischer Umzug
- Goldene Statuen – 3 Dinos
- Clowns – 4 Dilellos
- Elefanten – Günther Gebel-Williams
- Ballett – Pastora Y Pedro
- Finale
- The Rocketman – Peter Mandel
Programmheft


Bildergalerien
Die Sommertournee 1963 führte den „Spanischen Nationalcircus“ auf einer südlichen Route durch Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen.
Ein besonderer Höhepunkt fand am 8. April beim Gastspiel in Mainz statt: Dominik Althoff, der Vater von Carola Williams, feierte im Circus seinen 80. Geburtstag. In seinem Salonwagen empfing er zahlreiche Gratulanten, darunter Bischof Dr. Hermann Volk und Oberbürgermeister Franz Stein. Bei der Galavorstellung am Abend ritt der Jubilar gemeinsam mit seiner Enkelin Jeanette die Hohe Schule vor Tausenden von Zuschauern und nahm anschließend in der Manege weitere Glückwünsche entgegen.
Als Reaktion auf die Ankündigung des amerikanischen Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus, 1963 mit einer zweiten Einheit auf Europatournee zu gehen, schlossen sich Carola Williams und ihre beiden spanischen Partner Arturo Castilla und Manuel Feijóo im Winter 1963/64 mit Ferdinando Togni zusammen. Unter dem Namen „Circo Americano“ bereiste man Italien.
Für dieses Unternehmen wurden namhafte Artisten und Gruppen engagiert und die Tiernummern der beiden Circusunternehmen zusammengeführt. Die gemeinsame Williams-Togni-Elefantenherde umfasste 26 Tiere und stellte damit die elf Elefanten der hastig zusammengestellten Ringling-Einheit deutlich in den Schatten.
Die groß angekündigte Europatournee von Ringling erwies sich schließlich als finanzielles Desaster und wurde vorzeitig abgebrochen. Der „Circo Americano“ konnte sich dagegen erfolgreich in Italien behaupten und setzte damit die internationale Entwicklung des Circus Williams fort.


