
Deutschland (Britische Besatzungszone)
Programm
- Grosse Parade – Orchester Kapellmeister Franz Rokos
- Charivari
- Dressur-Potpourri
- Clowns – Die Bentos
- Chinesische Akrobatik – 5 Chy Bao Guy
- Circus Williams Reiterei – 5 Hansels, Holdy Barlay, Stella, Willy und Ina Renters, Betty Wöbbeking, Charly Baumann, Günther Gebel, Werner Hedrich, Günther Bergemann
- Rollende Kugeln – 3 Geschwister Rogge
- Freiheitsdressur – Harry Williams
- Luftballet
- Radnummer – Die Arthur Klein-Familie
Pause
- Bären – Dompteuse Fleureau
- Löwen – Jean Michon
- Schwungseil – Hans Danner
- Kontorsion – 2 Melanies
- Kraftbalance – Miss Gertie
- Hohe Schule – Mdm. Jeanette oder E. Jostmann
- Clowns – Die Bentos
- Kosakenreiterei – Iwan Bratuchin-Truppe
- Trapez – 5 Varlas
- Römische Spiele – 5 Pontios
Programmheft


Bildergalerien
1950 reiste der Circus erstmals mit dem neuen, 5.000 Zuschauer fassenden ovalen Viermasten-Chapiteau der Firma Strohmeyer aus Konstanz. Die ovale Form der Manege ermöglichte einen regelrechten Rennbahn-Circus und bot ideale Voraussetzungen für die Reiterei des Circus Williams und insbesondere für das waghalsige römische Wagenrennen.
Diese spektakuläre und gefährliche Nummer, in der Harry Williams selbst auftrat, verschaffte dem Circus europaweite Bekanntheit und führte schließlich zu einem Engagement beim Harringay Circus in London. Während der Proben für diese Nummer verunglückte Harry Williams am 20. Dezember 1950 schwer. Wenige Wochen später, am 10. Januar 1951, erlag er in London seinen Verletzungen.
Der Circus Harry Williams gehörte zu diesem Zeitpunkt bereits zu den größten deutschen Circusunternehmen. Mit rund 120 Wagen, 60 Pferden, 17 Löwen, Elefanten, Bären und zahlreichen weiteren Tieren bereiste das Unternehmen den Nordwesten der noch jungen Bundesrepublik.


